Archiv der Kategorie 'Chemie Leipzig'

Plauen II gegen Chemie

„HAHA, wie geil, schon alleine dafür hat sich die Fahrt nach Plauen gelohnt!!“

Meinte Conne Mitte der zweiten Halbzeit nach der Pöbelattacke der Plauener. Aber dazu später mehr. Es stand als schon wieder ein Auswärtsspiel an, diesmal in der vogtländischen Spitzenstadt und nachdem die BSG in Eilenburg ja eher unglücklich aussah, hofften wir auf eine kleine Wiedergutmachung in Plauen.

Bereits Mitte der Woche funkte mich Ausi an, ob ich denn fahre? Dann wurde Conne noch schnell gefragt und schon stand die Crew für den Ausflug nach Plauen. Samstag Mittag sackte ich die Jungs ein und ab ging es ins randbayrische Vogtland. Auf der Fahrt dorthin wurde einem erst mal richtig bewusst, wie Tief man eigentlich sportlich gesunken ist. Noch gar nicht so lange her, da gastierten wir noch bei Plauens erster Männermannschaft und verloren dort sehr unglücklich, aufgrund der einen oder anderen Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespannes. Die Zeiten ändern sich wirklich.
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Chemie gegen Kamenz

„Ich bin heiß wie Frittenfett auf Samstag!“

Der Archivar konnte vermutlich keine Nacht mehr ruhig schlafen, so oft muss er diesen Satz die Woche wiederholt haben. Am Samstag war es also endlich wieder soweit, Chemie Leipzig trug das erste Heimspiel der Rückrunde, im legendären Alfred-Kunze-Sportpark aus. Der Gegner hieß Einheit Kamenz, und der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an das Hinspiel, wo es eine deftige 5:0 Klatsche für die BSG Chemie hagelte. Aber dennoch war es eines der denkwürdigsten Spiele der Hinrunde. Die erste richtige Auswärtsfahrt, der neuen BSG, ein Chemieanhang der sein Team feierte wie Helden, obwohl sie gerade einen rabenschwarzen Tag hatten. Ein regnerischer Tag war es zudem, ach ja und der letzte Spielbesuch des Gohlisers war es auch.

Also alles in allem eine gute Voraussetzung für eine gehörige Wiedergutmachung der BSG Chemie. Und dann war ja noch die Vorfreude auf das erste Heimspiel, zu lang war die Winterpause, zu lang das warten auf Fußball in der eigenen Stadt.
Doch auch das Elite-Gesindel war in der langen Winterpause nicht untätig und gestaltete die Erste eigene Zaunfahne in der Geschichte der Höllenreiter.
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Meilenstein Nachwuchs

„Gemeinsam für einen starken Leutzscher Nachwuchs!“

Lautet die Überschrift einer Pressemitteilung der Betriebssportgemeinschaft Chemie Leipzig e.v. und des Turn- und Sportverein Leutzsch 1990 e.V., welche heute die Weltöffentlichkeit erreichte. Ja es war mal wieder ein turbulenter Tag im Leutzscher Fußball. Erst am frühen Morgen, verkündete die LVZ die Verpflichtung eines Brasilianers mit dem Marktwert in Höhe von 1,5 Mio Euro, welcher ab sofort bei der SG Leipzig Leutzsch antreten wird. Richtig diese SG Leipzig Leutzsch, welche den Nachwuchs des insolventen FC Sachsen Leipzig, mit der Zielsetzung den Nachwuchsfußball in Leutzsch zu stärken, übernahm, investiert jetzt ordentlich in Spielermaterial für die erste Männermannschaft.
Die BSG Chemie Leipzig konnte jedoch für mich den spektakuläreren Coup landen und sich im Nachwuchsfußball langfristig neu Aufstellen. Doch soll die BSG hier nicht die Lorbeeren alleine ernten. Nein auch dem TuS Leutzsch gebührt mein Respekt für diese Entscheidung, gemeinsam mit der BSG Chemie ein wirkliches Nachwuchsressort in Leutzsch und im ganzen Leipziger Westen zu schaffen.
Doch betrachten wir die Sache einmal genauer.
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Merkur gegen Chemie

„Ich fahre morgen nicht, Benzin ist zu teuer!“

Diese SMS erreichte mich Freitagabend, kurz vor 10. Wtf? Der eigene Verein spielt und meinem Fahrer war das Benzin zu teuer? So langsam aber sicher verliere ich den Glauben in die Fußballfans.
Diese Nachricht löste bei mir erst mal tierisches Unverständnis aus und bei den Menschen um mich rum betretenes Kopfschütteln. Da befand ich mich also in der Icearena in Leipzig beim Eishockey und sah mich nicht imstande zu handeln. Schöner Mist.

Der Schnee war geschmolzen, die Plätze langsam aufgetaut und leicht eingeweicht, schon seit Wochen herrschte Vorfreude auf den Beginn der Rückrunde. Erst sollte Eilenburg besiegt werden, Spiel wurde verlegt. Anschließend das Heimspiel gegen Markkleeberg, wo schon Wochen vorher Werbung geschaltet wurde, auch abgesagt. Jetzt also in Oelsnitz, auch hier stand das Spiel kurz vor einer Absage, man entschied sich dann dennoch, zu spielen. Und ich sollte nicht hinkönnen weil dem Herr das Benzin zu teuer war? Oh Mann, das Leben spielt mir übel mit.
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