Archiv der Kategorie 'Fußball'

Schnick Schnack Schnuck

„Man sollte berücksichtigen, dass es für Hertha um gnadenlosen Abstiegs- und Existenzkampf geht, und respektvoll mit dem Gegner umgehen.“

Quelle: www.focus.de
Mit diesen Worten kritisierte Christian Nerlinger, die Schnick-Schnack-Schnuck-Aktion der Bayern beim Herthaspiel. Ribery und Kroos konnten sich nicht einigen, wer beim Stand von 3:0 einen Freistoß schiessen darf und knobelten es via Schnick-Schnack-Schnuck aus, unglücklicherweise hielt war genau dieses Spielchen in Großaufnahme zu sehen.

Für die Medien war das natürlich ein gefundenes Fressen und so wurde in nahezu allen Spielberichten die Schnick-Schnack-Schnuck-Szene thematisiert. Waren die Bayern wieder arrogant geworden, sind die Bayern wieder überheblich, weil sie in 3 Spielen 20 Tore geschossen hatten. Diese Frage stellten sich im Laufe der letzten Wochen viele Fans.
Das Schnick-Schnack-Schnuck-Thema war irgendwie allgegenwärtig und fast jeder Bayernfan wurde darauf angesprochen und es wurde natürlich als Sinnbild für die bayrische Arroganz genutzt.
Meine persönliche Meinung dazu ist ja, es gibt Schlimmeres. Es gibt wirklich Schlimmeres einen Gegner zu verhöhnen. Beispielhaft hierfür könnte das Schießen eines Elfmeters durch einen Torwart, beim Stand von 5 oder 6:0 genannt werden, damit dieser auch ein Bundesligator schießt. Dies wäre für mich in der Tat arrogant.
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Das magische Gefühl …

„Das magische Gefühl unverwundbar zu sein!“

Dies ist der Titel eines Tagebuches von Ernesto „Che“ Guevara de la Serna, indem er über seine erste Lateinamerika-Reise berichtet. Dieser Satz passt aber auch wunderbar zu meinen Gedanken zum Fußball. Fußball die schönste Nebensache der Welt, wie so schön gesagt wird. Doch ist es wirklich eine Nebensache, oder steckt hinter dem ganzen Gebilde sogar viel mehr?

Fußball ist in allererster Linie ein Sport. Ein Spiel, welches von 22 Männern oder Frauen betrieben wird, mit dem Ziel den Ball ins gegnerische Tor zu schießen und gleichzeitig zu verhindern, dass der Gegner das eigene Tor trifft. Das ist die Grundidee des Fußballsports.
Für mich, und ich denke da bin ich nicht der Einzige, ist es jedoch mehr als das. Es ist in gewisser Art und Weise mein Lebensinhalt.
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Fankongress

„Schluss mit Populismus!“

Am Wochenende des 14. und 15. Januar 2012 fand der erste, von den Fans selbst organisierte, Fankongress in Berlin statt. Dabei sollten viele Themen, welche die Fans aller Vereine bewegen, angesprochen und offen diskutiert werden.
Der Chaosblogger nahm an beiden Tagen am Fankongress teil. Zudem fanden sich ca. 550 Fans von 60 Vereinen im Berliner Kosmos ein, um bei ihren Themen am Ball zu bleiben.

Samstag den 14. Januar gegen ca. 10:30 Uhr wurde der Fankongress, welcher von den Pro-Fans-Vertretern aus Sankt-Pauli, Mainz, Köln, Braunschweig, Köpenick, Berlin und München organisiert wurde, mit einem kleinem Film eröffnet. In dem Film sah man zunächst noch einmal kurz die Pyroszenen des Dortmunds gegen Dresdenspiels mit dem Originalkommentar von Poschmann. Anschließend wurden TV-Geräte zerquetscht und der oben genannte Slogan „Schluss mit Populismus“ erschien. Anschließend kam die Frage ob man Lust auf Dialoge, statt Monologe hätte, ehe noch ein paar Ausschnitte der Fandemo 2010 zu sehen war. Beifall brandete im Raum auf, der Kongress war eröffnet.
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Die Märchen des Verbandes

„Mehrheit laut DFL-Umfrage gegen Pyrotechnik“

Lautete heute die Schlagzeile beim Onlineportal Stadionwelt. Noch konkreter wurde das hauseigene Bundesligaportal Bundesliga.de, welches sogar von einer Mehrheit der Fußballfans sprach.
Ich las es zunächst auf der Stadionweltseite, ehe es dann über Twitter auch von anderen Portalen verlinkt wurde.

Die Deutsche Fußballliga (DFL) und der Deutsche Fußballbund (DFB) hatten also eine Umfrage in Auftrag gegeben, um herauszufinden wie die deutschen Fußballfans zum Thema Pyrotechnik stehen. Das Ergebnis ist nun endlich da und beide Institutionen werden nimmermüde von einer repräsentativen Umfrage zu sprechen.
Wenn man jedoch die Pressemitteilung genauer durchließt, fallen einem schnell einige Ungereimtheiten auf. Grund genug um einmal genauer drauf zu schauen.
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